Jesus Christus der Sohn des lebendigen Gottes hat seine Gemeinde gegründet. Dieses Gotteshaus will uns als Zeichen gestaltgewordenen Glaubens begegnen.

1221 - Seine Geschichte ist eingefügt in die Geschichte dieses Ortes, der in einer Urkunde des Domstiftes Bautzen zum ersten Mal erwähnt wird.

Einwandernde Franken und Thüringer bauten nach dem Jahre
1000 - einen Slawenwall - so vermutet man - zu einer Wehranlage und Gebetsstätte aus. Bald nach der Inbesitznahme durch das Bautzner Domstift entsteht auf dem Gelände der heutigen Kirche eine der Heiligen Barbara geweihte kleine Kapelle.

1520 - wird eine Kapelle mit einem freistehenden Turm genannt.

1527/28 Einführung der Reformation

1623 - nach der Schlacht am weißen Berge bei Prag finden Exulanten um ihres Glaubens willen vertrieben im Ort eine neue Heimat. Die Kirche wird zu klein.

1663 werden zwei Emporen eingebaut, um der wachsenden Bevölkerung Raum zu gewähren.
Der Löbauer Maler Friedrich gestaltet die Emporenfelder mit Motiven aus dem neuen Testament.

1693 erfolgt eine Vergrößerung und Erweiterung bis an den Turm. Zu den vorhandenen Bildern kommen neue hinzu. Der Altar wird von einer Bautzner Werkstatt gefertigt.

Vom Jahre 1727 an - neue Flüchtlingsströme sind aus Mähren über die Grenze gekommen - auf Berthelsdorfer Flur sind durch den Grafen Zinzendorf die Anfänge der Herrnhuter Brüdergemeine ins Leben gerufen - beginnt eine Erweiterung des Gotteshauses auf die heutige Größe mit einer Kanzel und Orgel. Sicher geschah  es unter dem Einfluß von Herrnhut, dass man den ganzen Innenraum in schlichtem Weiß gestaltete und dabei Altar, Kanzel, Orgelempore und die Bilder an den Emporen, ebenfalls weiß übermalte.

1747 erhält der Turm seine jetzige Gestalt.

1898 Einbau der dritten Orgel durch die Zittauer Orgelbaufirma Schuster.

1958 - 1964 Renovierung des Kircheninneren. Restauratoren des Denkmalsamtes Dresden entfernen die Übermalung an Altar, Kanzel und Orgelempore und legen die an den Emporen ungleichmäßig verteilten Bilder frei. Alle Bilder werden an den unteren Emporen angebracht.

1980 - 1982 Außenerneuerung der Kirche. Der Turm erhält ein Kupferdach.

1997 Einbau einer Elektroheizung.

? Ausbesserung der Putzschäden im Inneren des Kirchenschiffes.

? Aufarbeitung der Altarleuchter mit Unterstützung des Lionsclub

? Aufarbeitung der großen Leuchter (finanziert durch den Seniorenkreis)

2006 Dacherneuerung an der Ostseite, Dachsanierung an der Südseite.

2007 Dacherneuerung an der Nordseite und Erneuerung der Elektrik

Im Namen des dreieinigen Gottes versammeln sich hier seit Jahrhunderten die Christen des Ortes,
um die frohmachende Botschaft der Bibel zu hören,
um dem Gekreuzigten und Auferstandenen in Brot und Wein zu begegnen,
um durch die Taufe Menschen in den Bund mit Gott aufzunehmen,
Um den dreieinigen Gott für seine Liebe und Güte zu danken und anzubeten. Vor ihm unsere Nöte auszubreiten, von ihm den  Frieden der Welt zu erbitten.
Um Christi Tod und Auferstehung zu bezeugen bis er kommt.

Herzlich willkommen in unserer Gemeinde! Wir wünschen Ihnen, dass Sie in diesem Raume spüren, wie Gott, der Herr, Ihnen nahe sein will.

Kirchgemeinde Obercunnersdorf

2007 / 2008 Aufstellung Gedenktafel zu Ehren der Gefallen vom 1 und 2 Weltkrieg

Spendenaufruf für Sanierung Turm und Orgelrestorirung 2008 Herbst




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Jesus Christus der Sohn des lebendigen Gottes hat seine Gemeinde gegründet. Dieses Gotteshaus will uns als Zeichen gestaltgewordenen Glaubens begegnen.

1221 - Seine Geschichte ist eingefügt in die Geschichte dieses Ortes, der in einer Urkunde des Domstiftes Bautzen zum ersten Mal erwähnt wird.

Einwandernde Franken und Thüringer bauten nach dem Jahre
1000 - einen Slawenwall - so vermutet man - zu einer Wehranlage und Gebetsstätte aus. Bald nach der Inbesitznahme durch das Bautzner Domstift entsteht auf dem Gelände der heutigen Kirche eine der Heiligen Barbara geweihte kleine Kapelle.

1520 - wird eine Kapelle mit einem freistehenden Turm genannt.

1527/28 Einführung der Reformation

1623 - nach der Schlacht am weißen Berge bei Prag finden Exulanten um ihres Glaubens willen vertrieben im Ort eine neue Heimat. Die Kirche wird zu klein.

1663 werden zwei Emporen eingebaut, um der wachsenden Bevölkerung Raum zu gewähren.
Der Löbauer Maler Friedrich gestaltet die Emporenfelder mit Motiven aus dem neuen Testament.

1693 erfolgt eine Vergrößerung und Erweiterung bis an den Turm. Zu den vorhandenen Bildern kommen neue hinzu. Der Altar wird von einer Bautzner Werkstatt gefertigt.

Vom Jahre 1727 an - neue Flüchtlingsströme sind aus Mähren über die Grenze gekommen - auf Berthelsdorfer Flur sind durch den Grafen Zinzendorf die Anfänge der Herrnhuter Brüdergemeine ins Leben gerufen - beginnt eine Erweiterung des Gotteshauses auf die heutige Größe mit einer Kanzel und Orgel. Sicher geschah  es unter dem Einfluß von Herrnhut, dass man den ganzen Innenraum in schlichtem Weiß gestaltete und dabei Altar, Kanzel, Orgelempore und die Bilder an den Emporen, ebenfalls weiß übermalte.

1747 erhält der Turm seine jetzige Gestalt.

1898 Einbau der dritten Orgel durch die Zittauer Orgelbaufirma Schuster.

1958 - 1964 Renovierung des Kircheninneren. Restauratoren des Denkmalsamtes Dresden entfernen die Übermalung an Altar, Kanzel und Orgelempore und legen die an den Emporen ungleichmäßig verteilten Bilder frei. Alle Bilder werden an den unteren Emporen angebracht.

1980 - 1982 Außenerneuerung der Kirche. Der Turm erhält ein Kupferdach.

1997 Einbau einer Elektroheizung.

? Ausbesserung der Putzschäden im Inneren des Kirchenschiffes.

? Aufarbeitung der Altarleuchter mit Unterstützung des Lionsclub

? Aufarbeitung der großen Leuchter (finanziert durch den Seniorenkreis)

2006 Dacherneuerung an der Ostseite, Dachsanierung an der Südseite.

2007 Dacherneuerung an der Nordseite und Erneuerung der Elektrik

Im Namen des dreieinigen Gottes versammeln sich hier seit Jahrhunderten die Christen des Ortes,
um die frohmachende Botschaft der Bibel zu hören,
um dem Gekreuzigten und Auferstandenen in Brot und Wein zu begegnen,
um durch die Taufe Menschen in den Bund mit Gott aufzunehmen,
Um den dreieinigen Gott für seine Liebe und Güte zu danken und anzubeten. Vor ihm unsere Nöte auszubreiten, von ihm den  Frieden der Welt zu erbitten.
Um Christi Tod und Auferstehung zu bezeugen bis er kommt.

Herzlich willkommen in unserer Gemeinde! Wir wünschen Ihnen, dass Sie in diesem Raume spüren, wie Gott, der Herr, Ihnen nahe sein will.

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